Pulverbeschichtung

Pulverbeschichtung – Zusammenarbeit

Bei der Pulverbeschichtung wird ein Pulverlack (bestehend aus elektrisch geladenen Partikeln mit einer Größe von 20–100 µm) auf eine leitfähige Oberfläche, z. B. Metall, aufgetragen. Die Pulverschicht haftet dank elektrostatischer Ladung an der Oberfläche des zu beschichtenden Teils. Arten der Pulverbeschichtung Für die Pulverbeschichtung können zwei Hauptverfahren zur Elektrifizierung und zum Auftragen des Pulverlacks eingesetzt werden:
  • Elektrostatisches Sprühen – ein Hochspannungsverfahren mit 40–100 kV, allgemein bekannt als „Corona-Sprühen“.
  • Elektrokinetisches Sprühen – ein triboelektrisches, reibungsbasiertes Verfahren, bekannt als „Tribo-Sprühen“.

Vorteile der Pulverbeschichtung

Pulverbeschichtung bietet folgende Vorteile:

  • Sie ist umweltfreundlich – es entstehen keine Emissionen von Lösungsmitteln oder Verdünnern.
  • Geschlossene Belüftungssysteme führen zu erheblichen Energieeinsparungen.
  • Sie bietet Korrosionsschutz für beschichtete Metalle und andere Werkstoffe.
  • Das gesamte Beschichtungsmaterial kann genutzt werden (nicht eingebettete Pulverpartikel können zurückgewonnen werden).
  • Bearbeitungsfehler werden dank der dünnen Beschichtungen (60–80 µm) kaschiert.

Arten von Pulverbeschichtungen

Auf dem Markt ist eine große Auswahl an verschiedenen Arten von Pulverbeschichtungen erhältlich:

  • Epoxidharz, das die Herstellung einer Beschichtung ermöglicht, die gegenüber verschiedenen Arten mechanischer Einwirkungen äußerst beständig ist.
  • Polyester-Epoxidharz, das eine hohe Beständigkeit gegenüber allen Wärmequellen wie Heizkörpern bietet und gleichzeitig zum Lackieren von Gegenständen verwendet werden kann, die in direkten Kontakt mit Lebensmitteln kommen.
  • Polyester, das sich durch seine Beständigkeit gegenüber Witterungseinflüssen auszeichnet – z. B. für Fahrräder, Fenster, Haushalts- und Gartengeräte.